Mein Name ist Bjoern und ich betreibe die Webseite https://www.philippinen-weblog.de, ein Blog über die Philippinen für Reisende, Philippinen-Urlauber und alle, die es in Zukunft werden wollen (oder das bisher einfach noch nicht wussten). Meine Seite befindet sich Stand November 2020 noch im Aufbau und ist erst wenige Tage online. Ich hoffe hier Austausch mit Gleichgesinnten zu finden, Informationen für Philippinen-Interessierte bereitzustellen, Reiseberichte, Fotos, Nachrichten und Alltägliches zu posten.

Aber nun zu den Anfängen, der Frage warum mich Asien und insbesondere Die Philippinen faszinieren: Mit 20 Jahren bin ich zu meiner erste große Rücksack-Reise nach Südostasien gestartet, diese dauerte 10 Monate und umfasste 8 Länder. Ich bin jetzt in meinem End-30er Jahren, damals hieß Rucksackreisen noch ohne Smartphone und Tablet unterwegs zu sein, selbst auf ein Mobiltelefon und Flugreisen habe ich verzichtet. Es gab diesen Reiseführer vom lonely planet Verlag – „Southeast-Asia on a shoestring“. Sämtliche Länder der Region, sehr kompakte Informationen, das notwendigste eben. Um Kontakt mit der Heimat/Freunden zu halten und weiterführende Informationen zu bekommen, saßen wir in Internet-Cafes, tranken Kaffee und rauchten Nelken-Zigaretten. Manch ein Reisekollege kam aus diesen dunklen Räumen teils stundenlang nicht mehr heraus.

Backpacking war günstig, die Organisation von Transport, Unterkunft etc. im Vergleich zur Smartphone-Ära umständlicher. Der Spaßfaktor und insbesondere der Kontakt zu den Einheimischen war dadurch aber definitiv höher. Das ging mit den Jahren etwas verloren.

Hiernach war es erst einmal vorbei mit dem Reisen, ich habe unterschiedliche Jobs in verschiedenen Städten Deutschlands angenommen, dann ein 7-jähriges Studium aufgenommen und war anschließend in einer mehrjährigen Vollzeit-Anstellung beschäftigt.

Erst im Jahr 2016 habe ich die Philippinen erneut für mich entdeckt und war seitdem 3-4 mal im Jahr dort auf Kurzreisen, um Freunde zu treffen und auch für eine besondere philippinische Frau, Anselli, die meine feste Freundin wurde. Wir haben heute keinen Kontakt mehr, einen besonderen Teil in meinem Herzen wird sie jedoch immer einnehmen.

2020 war die Planung im Rahmen eines Sabbaticals für einen längeren Aufenthalt auf den Philippinen fortgeschritten, Langzeit-Visum, finanzielles Polster, Wohnungsauflösung und Abmeldung von meiner Arbeitsstelle. etc. Die weltweite Corona-Krise hat dieses Vorhaben zu Nichte gemacht.

Was ich an den Filipinos/Filipinas so liebe ist diese Gelassenheit, Lebensfreude, Fröhlich- und Leichtigkeit, auch wenn viele in Armut leben. Die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft, mit denen Besucher aus dem Ausland empfangen werden ist phänomenal. Ebenfalls die Kultur eine Ausnahmeerscheinung unter den Länder Südostasiens. Die diverse kulturelle Vielfalt der Regionen, die Sprache, Religion und nicht zu vergessen die Natur und besonders die natürliche Schönheit und Vielfältigkeit des Landes.

Ebenfalls das Essen ist ein kulturelles Highlight, oft verschmäht und der Einfachheit betitelt, zu oft verglichen mit den Küchen anderer asiatischer Länder. Und dennoch besteht hier vielleicht ihr Vorteil: Authentisch, lokal, lecker.

Jetzt gibt es diesen Blog und ich versuche hier auch meine eigene Geschichte zu erzählen und zu verarbeiten, neue Perspektiven aufzugreifen, von anderen Lebensentwürfen zu Lernen. ….. und wer weiß, irgendwann auch Auszuwandern.

Es wird noch eine ganze Menge Zeit und viel Herzblut in Anspruch nehmen, ich hoffe aber in einigen Monaten inhaltlichen Mehrwert für meine Leser mit meiner Webseite geschaffen zu haben.

Bjoern, 07.November 2020




 

Sonnenuntergänge auf den Philippinen und insb. Auf Boracay sind ein Highlight, der kilometerlange White Beach ist an der Westküste der Insel lokalisiert. Hier kannst du einige der schönsten Sonnenuntergänge auf den Philippinen beobachten.