Sind die Philippinen gefährlich?

Philippinen Sicherheit – Für wen sind die Philippinen gefährlich?

Philippinen Sicherheit – Durch die geografische Lage sind die Philippinen vielen verschiedenen Naturkatastrophen ausgesetzt. Tsunamis, Erd- und Seebeben oder Taifune gehören zu den größten Bedrohungen für die Menschen auf den Philippinen. Insbesondere in der Regenzeit kommt es zu heftigen Niederschlägen, die mit Überschwemmungen und Erdrutschen für Chaos sorgen. Als Tourist wird empfohlen, die Wetterlage immer genau zu beobachten und den Hinweisen der Nachrichten folge zu leisten.

Entführungen machen die Philippinen gefährlich und wirken sich negativ auf den Tourismus aus

Anschläge terroristischer Gruppierungen machen die Philippinen gefährlich und können sich überall im Land ereignen. Entführungen von Touristen, kommen in Mindanao und in der Sulu-See immer wieder vor. Auch auf anderen Inselgruppen kann ein Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Warnmeldungen durch das auswärtige Amt liegen für viele Regionen auf den Philippinen vor. Auf Mindanao konnte ich die gegenwärtige Präsenz der Terrorgruppen hautnah mit erleben.

Philippinen Sicherheit – Als Backpacker alleine durch die Philippinen zu reisen, ist mit gewissen Vorkehrungen zu empfehlen

Man muss leider zu geben, dass die allgemeine Kriminalität auf den Philippinen, einschließlich schwerer Gewaltverbrechen, immer noch sehr hoch ist. Häufig werden Touristen in diversen Landesteilen Opfer von Überfällen. Wie es in Entwicklungsländern üblich ist, wird Reisenden empfohlen, die Aufmerksamkeit nicht durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken. Vor allem bei Fahrten mit dem Taxi in Manila sollten die Türen und Fenster ständig geschlossen bleiben.

Wer auf die Philippinen kommt, um eine Filipina kennenzulernen, sollte bei der Auswahl der richtigen Frau vorsichtig sein. Komplizierte Beziehungen können für den Ausländer ein böses Ende nehmen. Die Eifersucht kennt bei philippinischen Männern keine Grenzen.




Die Philippinen gelten als regelrechte Plattform des Menschenhandels – Zwangsarbeit Philippinen

Junge Mädchen, oft noch minderjährig, werden von sogenannten „Traffickern“ in abgelegenen Gebieten aus armen Familien gelockt und für die Zwangsarbeit ins Ausland (meist muslimische Länder) geschafft. Die Opfer sind ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert. Sie kommen aus armen Familien und wollten eigentlich nur zum Unterhalt ihrer Familie beitragen. Belogen und betrogen, indem man ihnen den Pass abnimmt und sie oftmals anschließend körperlich oder sexuell misshandelt.

Die Arbeitgeber werden trotzdem nicht bestraft und brauchen so keine Angst vor der Justiz zu haben. Im Gegenteil, einige Hausangestellte werden sogar verhaftet oder zu Peitschenstrafen verurteilt, nachdem sie zu Unrecht von ihren Arbeitgebern des Diebstahls, des Ehebruchs oder der „Hexerei“ bezichtigt wurden.

Philippinen Sicherheit – Saudi Arabien gilt als Ziel-Land für philippinische Frauen

Saudi Arabien gilt als Ziel-Land für philippinische Frauen zum Zwecke der Zwangsarbeit unter falschem Vorwand. Angesichts der extrem hohen Anzahl von Missbrauchsfällen durch ihre Arbeitgeber ist jedoch klar, dass die saudische Regierung ihr eigenes Arbeitsrecht schlichtweg nicht unter Kontrolle hat. Schon lange drängt die philippinische Regierung auf ein bilaterales Abkommen mit dem saudischen Arbeitsministerium, um den Arbeitsmigranten Mindestlöhne und Schutz vor physischer und psychischer Gewalt zu sichern. Saudi-Arabien zeigte bisher jedoch keinerlei Bereitschaft, den Forderungen entgegen zukommen. In der Heimat meiner Frau, der Kleinstadt Dipolog und selbst in der tiefsten Provinz, wurde ich immer wieder Zeuge von sogenannten Flyern für vermeintlich lukrative Jobangebote in muslimischen Ländern, welche nur darauf abzielen, die ärmlichen Verhältnisse auf den Philippinen auszunutzen.

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